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Vom Praktikanten zum fertigen Immobilienkaufmann

10.11.2023

Im Mai 2023 absolvierte David Kowalewski erfolgreich seine Abschlussprüfung zum Immobilienkaufmann (IHK). Er berichtet von seinem bisherigen Werdegang.

Nach dem Fachabitur 2019 war ein Studium für David erstmal kein Thema, er wollte zunächst eine Ausbildung machen. Näheres Interesse hatte er an den Berufen des Immobilien- und Bankkaufmanns. Über seinen väterlichen Freund, Steffen Heuchert, der Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft ist, kam David ins Velberter Büro der Kartheuser Immobilien GmbH (Funfact: Steffen Heuchert war 1995 schon Azubi bei Wolfgang Kartheuser, dem Senior im Unternehmen).

Nach seinem Vorstellungsgespräch mit Tim Kartheuser stand fest, David durfte zunächst als Praktikant in den Beruf und die Firma reinschnuppern. Das hat beiden Seiten so gut gefallen, dass klar war „der neue“ Azubi ist gefunden. Bis zum Start der Ausbildung wurde David ein bezahltes Praktikum mit 30 Wochenstunden angeboten, in dem er erste Berufserfahrung sammeln und die internen Abläufe kennenlernen konnte.

Während der dreijährigen Ausbildung, die im Bereich Vermietung startete und typischerweise mit „über-die-Schulter- schauen“ anfing, wurde David relativ früh mit verantwortungsvollen Aufgaben betraut. Stundenlanges Kopieren und Aktensortieren, wie bei einigen seiner Klassenkameraden, ging an ihm vorüber. Ganz im Gegenteil, bei Fragen oder auch schwierigen Themen nahm man sich gerne Zeit zum Erklären, berichtet David. Dank des vorangegangenen Praktikums war er schon „voll drin“ in den Abläufen. Bereits während des ersten Ausbildungsjahres durfte er erste eigene Vermietungsobjekte gemeinsam mit einer erfahrenen Kollegin betreuen.

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Zum Thema Berufsschule erzählt David: „Die Kartheuser Azubis gehen alle zum EBZ (Das Europäische Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft) in Bochum. Eine der renommiertesten privaten Berufsschulen Deutschlands. Das habe ich in meiner Klasse oder auch in der Parallelklasse gemerkt, da werden die Leute sogar aus anderen Bundesländern eingeflogen, da die Schule auch ein Internat hat.“ Weiter berichtet er: “Ich war immer drei Wochen im Unternehmen und hatte dann eine Woche Blockunterricht. Dort standen regelmäßig zwei bis drei Klausuren, Tests oder Referate an. Den ganzen Schulstoff zu lernen, in Kombination mit einer 40-Stunden Arbeitswoche, das ist schon ein hohes Pensum. Die Schule ist fachlich schon sehr gut, nach jeder Schulfolge konnten wir die Inhalte nochmal auf einer E-Learning-Plattform durcharbeiten. Ich bzw. wir sind mit eigenem IPhone, IPad und Laptop, im Vergleich zu Mitschülern, wirklich sehr gut ausgestattet.“

Im zweiten Jahr wurde dann schon alles komplexer, die Aufbereitung der Immobilienangebote, noch mehr Verantwortung, es ging um mehr Geld. David wusste das ihm entgegen gebrachte Vertrauen sehr zu schätzen. „Ich bin im richtigen Unternehmen gelandet!“ sagt er stolz. Die ihm anvertrauten Objekte, wie auch die übertragene Verantwortung sind stetig weiter gewachsen, begonnen mit dem Verkauf von kleinen Eigentumswohnungen bis hin zum ersten Haus nach abgeschlossener Ausbildung. Nach der Frage, ob er Kritik an seiner Ausbildung hat, muss David lange überlegen. Die teilweise längeren Arbeitszeiten scherzt er dann, aber daran habe er sich auch schnell gewöhnt. „Ich habe alles, was man sich wünschen kann, einen Firmenwagen, bin technisch sehr gut ausgestattet und arbeite in einem tollen Team, das sich gegenseitig unterstützt.“

Seine Abschlussprüfung hat David mit einer guten Note bestanden. Schon vorher hatte er einen festen Arbeitsvertrag unterschrieben und ist nun ein fester Bestandteil und wertvolles Mitglied im Team von Kartheuser Immobilien. Seine beruflichen Ziele: In Abstimmung mit seinem Chef möchte der 24-jährige das erste Jahr nutzen, um sich weiterzuentwickeln, mehr Praxiserfahrung zu sammeln und dann zu entscheiden, in welche Richtung er sich weiterbildet. Denn er möchte langfristig bleiben. Das Sprichwort „Einmal Azubi, immer Azubi“ kann David nicht bestätigen. „Wir haben hier eine flache Hierarchie, duzen uns, ich kann alles ansprechen, es ist ein angenehmes Arbeiten in einer fast schon familiären Umgebung.“ Abschließend rät er kommenden Schulabsolventen: „Immobilienkaufleute werden immer gesucht und den Beruf wird es auch in 30 Jahren noch geben. Aber man muss auf jeden Fall das richtige Unternehmen finden. Ich empfehle jedem, unbedingt möglichst viele Praktika zu machen.“

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