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Ein neuer Trend: Mikroapartments – nicht nur für Senioren.

13.02.2020

Ältere Menschen, die aus dem aktiven Erwerbsleben ausgestiegen sind, ändern ihre Ziele und Gewohnheiten – nicht alle aber doch so viele, dass daraus ein Trend entsteht, der den Wohnungsmarkt für dieses Klientel verändern wird.
Viele Faktoren tragen dazu bei: Die Kinder sind aus dem Haus, Besuch kommt nicht mehr so oft, die eigentliche Verweilzeit in der Wohnung nimmt durch mehr Urlaub ab, etc.

Nicht zuletzt spielt auch Geld eine Rolle! Die ehedem ” passende” Wohnung ist einfach zu teuer, gerade dann wenn man sie nur noch teil – und zeitweise nutzt.

Die konsequente Umsetzung der Befriedigung der reduzierten Wohnraumansprüche trifft auf einen Markt, ein Angebot, das nicht oder nur teilweise dem Bedarf entspricht. Die gewünschten Immobilien gibt es ( noch ) nicht – weder in der Menge noch in der gewünschten Lage. ( Innerstädtisch, zentral, mit allen Service – Angeboten. )

Das nun ist die Situation, die sich ein Kapitalanleger wünscht: Gezielt in Projekte investieren zu können, die einen nicht nur prognostizierten, sondern effektiv vorhandenen Bedarf bedienen.

Verlockend ist dabei, dass nicht nur Senioren sondern auch Studenten, Berufspendler und Singles für diese minimalistische Wohnform in Frage kommen.

Was fehlt sind Grundstücke – da müssen Städte und Gemeinden aktiv werden und bebaubar Flächen ausweisen; möglich ist auch die Umwandlung bestehender, leerstehender gewerblicher Flächen.

Der Trend erfasst sowohl den Kapitalanleger, der die erzeugten Einheiten vermietet und verwaltet wie auch den selbstnutzenden Käufer und natürlich auch den Mieter einer Mikrowohnung. Alle können profitieren.

Nach unserer Einschätzung handelt es sich nicht um eine kurzfristige Entwicklung im Wohnungsmarkt, sondern um eine mit den Erkenntnissen der Demoskopie übereinstimmende Tendenz zur Anpassung an die sich ändernde Struktur unserer Bevölkerung.

Sie wollen mehr zu diesem Thema erfahren?

Gerne beraten wir Sie zu diesem und andere Themen rund um den Immobilienverkauf, -kauf- und Mietersuche.

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Aktuelles

Alle Nachrichten
  • 05.09.2022

    Gute Nachrichten für Immobilienkäufer in 2022

    Wer eine Immobilie in Nordrheinwestfalen kauft, zahlt 6,5% Grunderwerbsteuer auf den Kaufpreis – das ist bundesweit der Höchstsatz. Für viele Menschen, die vom Kauf einer Immobilie zur Eigennutzung träumen, stellt diese Summe eine hohe Hürde zur Verwirklichung dar; zumal diese meist aus Eigenkapital erbracht werden muss.

  • 07.05.2020

    Wie viel Wohnfläche hat meine Wohnung?

    Die Größe einer Wohnung ist maßgeblich für Vieles. Zunächst natürlich einmal dafür, dass sich die Bewohner wohlfühlen, genügend Platz haben für Ihre Wünsche und Aktivitäten.
    … und natürlich auch als Grundlage der Berechnung der Miete, der Nebenkosten, der Wohngeldzuschüsse, der anteiligen Kosten des Arbeitszimmers, etc.

  • 17.03.2020

    Coronavirus – unsere Präventionsmaßnahmen

    Das größte Thema aktuell ist das Coronavirus. Gerne möchten wir Sie hiermit proaktiv über Entscheidungen und Maßnahmen informieren, die wir zur Prävention umsetzen. Um unserer sozialen Verantwortung gerecht zu werden und den Unternehmensbetrieb nahtlos aufrechtzuerhalten, haben wir einen Großteil der Mitarbeiter seit Freitag, 13. März, ins Homeoffice geschickt. Unsere Büros sind daher in Ratingen und in Velbert nur sporadisch besetzt. Telefonisch, per Mail oder Social Media sind wir natürlich zu erreichen.

  • 03.03.2020

    Der Wert der Immobilie

    Viele Faktoren beeinflussen den Wert einer Immobilie. Diese sind nicht nur zahlreich sondern auch vielfältig und insbesondere individuell.
    Den Wert einer Immobilie bestimmen unter anderem die individuellen Ansprüche des Erwerbers bzw. Eigentümers. Welchen Zweck soll die Immobilie erfüllen? Soll sie selbstgenutzt werden? Soll sie vermietet werden und eine hohe Rendite erbringen? Dient sie der Geldanlage?

  • 29.02.2020

    Der Mietpreisdeckel – Zielsetzung, Wirkung, Legalität.

    Mit Wirkung vom 01.06.2015 wurde den Bundesländern die Möglichkeit eingeräumt, die Mietpreiserhöhung bei Neuvermietung von Bestandswohnraum auf 15 % zu begrenzen. Bezugsgröße ist die ” Ortsübliche Vergleichsmiete ” im Mietspiegel der jeweiligen Stadt. Ausdrücklich ausgenommen hiervon sind Neubauten und umfassend sanierte Objekte. NRW hat die Bremse für 22 Kommunen verkündet. ( Das Land hat bereits erklärt, von der Verlängerungsmöglichkeit keinen Gebrauch machen zu wollen. )

  • 01.02.2020

    Das schwarze Schaaf darf nicht alles –

    Schon seit dem Mittelalter weiß man um die möglichen Probleme in einer Eigentümergemeinschaft. Seit dieser Zeit gibt es etagenweises Eigentum an Häusern, die bezeichnenderweise die – leicht spöttische Bezeichnung ” Händelhaus “, also Streithaus trugen… Schon damals also konnte man damit rechnen, in einem solchen Haus streitbare Geister zu finden, die die Gemeinschaft der Eigentümer aufmischten.

  • 15.01.2020

    Kinder dürfen das!

    Der Bundesgerichtshof hat mit seinem Urteil vom 13.12.2019 entschieden, dass Kinder kindgemäßen Lärm machen dürfen. (Urteil des V. Zivilsenates vom 13.12.2019 – V ZR 203 / 18.)
    Zum Fall. Die Beklagten betreiben als Mieter ein Eltern – Kind – Zentrum im Erdgeschoß einer Wohnungs – und Teileigentumsanlage, die dort seit 1987 einen Laden mit Lager ausweist. Das Eltern – Kind – Zentrum unternimmt eine Vielzahl weiterer Aktivitäten im sozialen Bereich: Zeichenkurse, Musikkurse, Zumba Kids, Spielgruppen, Sprachkurse, etc.. Die dabei produzierten ” Immissionen ” sind werktags von 09:00 – 18:00 und samstags von 10:30 – 12:30 zu hören.

  • 04.12.2019

    Neue Grundsteuer kommt ab 01.01.2025

    Vor Jahren hatte das Bundesverfassungsgericht festgestellt, dass die Berechnung der Grundsteuer nicht mehr verfassungskonform ist. Das Gericht konstatierte, dass die Berechnungsgrundlagen völlig überaltert seien und somit eine gerechte, dem Grundsatz der Gleichbehandlung entsprechende Besteuerung nicht stattfinde.

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