Werte sicher weitergeben – Immobilien richtig vererben

50 % aller Deutschen sind Immobilieneigentümer. Das ist zwar nicht soviel wie in anderen Ländern Europas doch trotzdem ergibt sich daraus für die ” Betroffenen ” ein Problem im Vererbungsfall.

Der Gesamtwert der jedes Jahr vererbten Vermögen liegt bei etwa 90 Milliarden €. Man schätzt, dass gut die Hälfte davon auf Immobilien entfällt.

… und der Wert der Immobilien steigt und steigt und steigt. Experten gehen davon aus, dass diese positive Entwicklung noch mehrere Jahre anhalten wird.

Unabhängig von der erfreulichen Wertentwicklung stellt sich für den Erblasser und die möglichen Erben die große Frage nach der sinnvollen Vererbung der Immobilien.

Dabei gilt es, viele Aspekte gleichzeitig im Auge zu haben. Einmal ist sinnvoll, die aktuelle und zukünftige Position des Erblassers zu sichern: Der Lebensstandard soll auf jeden Fall erhalten bleiben, mögliche Mehrausgaben durch Pflegeaufwand müssen erbracht werden können, die Verwaltung der Immobilien muss geregelt sein…

Bei einer selbstgenutzten Immobilie kann über das Instrument des Nießbrauches alles geregelt werden – die Nutzung und die Erträge aus der Immobilie stehen, grundbuchliche Absicherung vorausgesetzt, ausschließlich dem Vererber zu; er bewohnt und nutzt die Immobilie bis zu seinem Ableben.

Die Absicherung der Lebenspartner ist ein weiterer, wichtiger Gesichtspunkt bei der Planung der Vererbung. Hier kann die bereits zu Lebzeiten mögliche testamentarische Bestimmung einer Vorerbschaft für Klarheit sorgen. Ausführliche Auskünfte zu dieser Regelung wird ein Notar gern geben.

Bei der Übertragung größerer Immobilienvermögen soll unbedingt ein Steuerberater hinzugezogen werden. Allein die Möglichkeiten der steuerfreien Schenkung von Immobilien zu nutzen, kann Hundertausende von Euro sparen. Die steuergünstige Chance der Schenkung kann nach jeweils zehn Jahren wieder genutzt werden.

Natürlich ist auch der Verkauf einer Immobilie ein Weg zur Klarheit; die Verwendung der Erlöse wird, außer durch die ggflls notwendige Erfüllung steuerlicher Verpflichtungen, durch Niemandenden eingeschränkt – bleibt nur noch das Problem der sicheren Anlage.

Hier ist zu beobachten, dass eine größere Anzahl von Immobilieneigentümern dazu tendiert, das bis dato genutzte Eigentum im Alter zu veräußern, um anschließend – ohne sich mit der doch recht aufwendigen ” Hege und Pflege ” des ehemaligen Familiendomiziles befassen zu müssen.

Der Wechsel in ein Mietobjekt befreit von diesen Zwängen, macht unabhängig und flexibel – für den Fall der Fälle kündigt man mit drei Monaten Frist und ist für einen Standortwechsel bereit.

Für die Bewertung, den Verkauf Ihrer bisherigen und die Zurverfügungstellung einer geeigneten ” neuen ” Immobilie sollten Sie einen qualifizierten Makler ansprechen.

Wolfgang Kartheuser

Wolfgang Kartheuser


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