Kapitalanleger müssen umdenken – besser eine sichere kleine Rendite als Strafzinsen auf dem Konto!

Die Situation für Sparer und Anleger ist schwierig: Das Zinsniveau ist bereits seit langer Zeit niedrig – so niedrig, dass es keinen Spaß mehr macht, Geld zu sehr geringen Zinssätzen oder gar gegen Gebühr anzulegen.

Nachdem nun auch noch ganz aktuelle Signale aus Frankfurt, dem Sitz der europäischen Zentralbank, weitere Zinssenkungen befürchten lassen, muss der Sparer und der Anleger die bisher funktionierenden Strategien überprüfen. Aus den USA ist dann noch zu vernehmen, dass auch dort, zur Stützung der Konjunktur, Zinssenkungen vorgenommen werden.

Was also kann man tun, um die Ertragseinbußen bzw. Wertverluste in Grenzen zu halten?

Sparbücher, Sparverträge, Anleihen, Edelmetalle wie Gold und Silber, und dergleichen sind nicht geeignet. Aktien kann man nur wahren Fachleuten empfehlen und die fallen zuweilen auch auf die Nase.

Bleiben noch Sachwerte – Immobilien z. B. Bisher galten in diesem Sektor Erträge von 4 – 5 % als gute Werte. In Anbetracht der Tatsachen, die oben beschrieben wurden, sind Investoren auf dem Gebiet bescheidener geworden. Im Vergleich zu einem Sparzins von 0,5 % oder einem Negativzins also einer Gebühr für die Geldanlage, sind schon 2 % Rendite bei einer Investition in Immobilien sehr erfreulich.

… und die sind durchaus erzielbar – langfristig und sicher – wenn man bei der Auswahl alles richtig macht!

Zunächst geht es darum, die richtige Immobilienart zu finden. Das hängt von dem Betrag ab, der investiert werden soll. Das kann also durchaus auch eine simple Eigentumswohnung sein. Ganz wichtig ist auch der Standort – man achte darauf, wohnortnah zu kaufen. Es wird immer mal nötig sein, z. B. Handwerker – oder Mietertermine rasch wahrnehmen zu können. – lange Anfahrten sind da eher lästig.

Beschränken sollte man sich also auf wohnwirtschaftlich genutzt Immobilien in der Nähe des eigenen Wohnortes. Gewerblich genutzte Objektes sind mit größeren Risiken verbunden und erfordern professionelle Betreuung.

Eingeräumt werden muss allerdings, dass geeignete Objekte nicht sehr zahlreich im Markt vorhanden sind. Das hat natürlich damit zu tun, dass die Eigentümer mit ihrer Immobilie glücklich sind und das bleiben wollen; es hat auch damit zu tun, dass viele Objekte im Wege der Vererbung jetzt gern ” genommen ” werden, wo doch früher die Tendenz zu beobachten war, eher Geldbeträge zu übertragen. Denn Immobilien machen auch Arbeit – das darf bei der Betrachtung dieser Form der Kapitalanlage nicht außer acht gelassen werden.

Ein Beispiel:

Sie kaufen ein kleines Mehrfamilienhaus mit 350 m² vermietbarer Wohnfläche und einer Nettomieteinnahme von ca. 30.000,–. Der Kaufpreis beträgt 500.000,–; mit Erwerbsnebenkosten sind das etwa 565.000,–. Eine realistische Finanzierungskondition könnte zur Zeit mit 2,5 % zu bekommen sein. Bei guter Bonität sollte ein Abschluß über die gesamte Laufzeit des Kredites bis zur vollständigen Tilgung angestrebt werden. Macht bei Vollfinanzierung 14.125,– an Zinsen; es verbleiben 15.877,– für Tilgung und Bewirtschaftung. ( Wir möchten mit diesen Angaben zeigen, dass die Investition mit den zur Verfügung stehenden Mieteinnahmen durchgeführt werden kann.)

Steuerliche Aspekte sind hier nicht berücksichtigt, da sie von vielen weiteren individuellen Bedingungen abhängen.

Bei für das Beispielobjekt angenommenen Bewirtschaftungskosten von 20% ( von 30.000,– ) ergibt sich eine Nettomietrendite von 4,25 %.

Mitentscheidend für das Gelingen einer rentablen Investition in Immobilien ist natürlich die Auswahl des geeigneten Objektes. Hierfür sollten Sie sich der Hilfe von Fachleuten versichern. Verantwortungsvolle Makler sorgen durch sorgfältige Objektaufbereitungen und Wertermittlungen dafür, dass Sie langfristig viel Freude mit Ihrer Anlage haben werden.

Wolfgang Kartheuser

Wolfgang Kartheuser


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