Wohin tendiert unser Immobilien – Markt?

Noch vor Kurzem war das Gespräch über eine mögliche Immobilienblase in bestimmten, sich extrem entwickelnden Märkten – Städten wie Berlin, München, Hamburg, Köln, Frankfurt, etc. in aller Munde.

Besonders der gewerbliche Teil des Marktes, aber auch der wohnwirtschaftliche Teil, erlebten eine ständige, hochprozentige Preisentfaltung, die, jedenfalls zum Teil – auch durch entsprechende Mieten unterlegt war.

Bisher. Nun, da große gewerbliche Mieter mit ihren Mietzahlungsverpflichtungen bei weggebrochenen Umsätzen und Einnahmen nicht nur über eine Einstellung ihrer Zahlungen nachdenken müssen sondern es tatsächlich tun, gerät das Fundament der Renditeerzielung in Schwierigkeiten.

War es schon zu normalen Zeiten nicht einfach, eigentlich nur durch die immer noch sehr niedrigen Zinsen möglich, den Kapitaldienst zu erbringen, ist es vielen gewerblichen Mietern, den großen und den kleinen, schon jetzt oder bald nicht mehr möglich, die monatlichen Mietzahlungen überhaupt oder in der bisherigen Höhe, aufrechtzuerhalten.

Die Maßnahme der Bundesregierung, eine Art zeitbegrenzten Kündigungsschutz für Wohnraummieter einzuräumen, deutet darauf hin, dass in der Folge der Wohnungsmarkt Ähnliches erleben wird.

Man kann davon ausgehen, dass die Mietpreisentwicklung zumindest eine Abkühlung erleben wird – die Blasengefahr ist damit allerdings nicht gebannt, denn nicht vermietete Immobilien, die keine oder nur noch eine erheblich reduzierte Rendite erzielen, werden zwangsläufig auf den Markt kommen und dort nur zu realistischeren Preisen abgesetzt werden können.

Auch das Marktgeschehen insgesamt erfährt derzeit eine durch die Umstände beschleunigte Fortentwicklung. Zwangsläufig verlagert sich die Geschäftstätigkeit mehr und mehr in den digitalen Bereich. Das Risiko der Besichtigung der Wunschimmobilie kann beinahe eliminiert werden. Erstklassig ausgestattete Maklerunternehmen stellen beinahe alle Informationen und Unterlagen vorab digital zur Verfügung – einschließlich professioneller, komfortabler 360 ° Videoaufnahmen der angebotenen Objekte und deren Umgebung. Raum für Raum lernt der Interessent die Immobilie kennen. Er kann in jedem Raum solange verweilen, wie er möchte. Er kann den Rundgang beliebig oft wiederholen und so allen Entscheidungsträgern zugänglich machen.

Durch dieses Vorgehen wird die Anzahl der notwendigen persönlichen Besichtigungen minimiert, im besten Fall ist nur noch ein tatsächlicher Ortstermin erforderlich, um den Kaufentschluss zu fassen.

… und wenn dann noch der Abschluss des Kaufvertrages beim Notar in einer Video – Konferenz erfolgen kann, dann ist Deutschland einen Schritt weiter ins digitale Zeitalter gegangen – aber das ist derzeit noch ” Zukunftsmusik ”

Wichtig ist vor Allem: Bleiben Sie gesund!


Kontakt